Blogparade: Zeitvertreib auf Reisen
15. September 2016
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Blogparade: Digital Detox

Blogparade: Digital Detox

Tochter-Mittelalter-1Es ist ja das erste Mal, dass die Halloweens an einer Blogparade teilnehmen, und wie immer haben alle durcheinander geredet. Diesmal habe ich ausgesucht, wer zu Wort kommen durfte, und habe mich für die Jüngste in der Runde entschieden. Ich dachte, wenn jemand eine digitale Auszeit braucht, dann doch sicher Candy. Man kennt es ja schließlich, dass die Jugend ständig online ist, während die Älteren wenig Verständnis dafür haben. Ich hatte mich jedoch geirrt, wie Candy jetzt erklären wird. Candy, wie ist es bei euch in der Familie mit „Digital Detox“?

Vielen Dank erstmal an Neele von fiffibene für das tolle Thema. Ich freue mich sehr, dass ich mich zu dieser wichtigen Sache äußern kann.

Du hast die Lage eigentlich recht falsch eingeschätzt. Ich bin eigentlich am häufigsten offline, während der Rest der Familie eigentlich dauernd „on“ ist. Bei Norman kann ich es am ehesten verstehen, er sieht ja wirklich etwas gruselig aus und kann nicht immer auf die Straße, wenn er möchte, und Oma Othilie ist nicht mehr so gut zu Fuß.  Zumindest, wenn ihr die Kräuter für ihr „Ewige Jugend“ Rezept ausgegangen sind. Und die kann sie dann online bestellen. Und gleich nachsehen, was in ihrem Hexennetzwerk so los ist. Neue Rezepte herunterladen und Frebooks ergattern. Und bei einer Senioren-Datingplattform nach einem Ersatz für Opa suchen, den sie ja doch nie finden wird. Und, und, und….

Wie man merkt war saß ich mal neben Omas Kessel und habe ihren Weg durchs Netz verfolgen können.

Mein Vater Tony ist auch ziemlich schlimm. Er muss IMMER erreichbar sein, und hat dafür verschiedene Mobiltefone im ganzen Haus verteilt. Sogar im Klo hängen seine Ladekabel von den Wänden und streiten sich mit den Spinnen (und ab und an einem verirrten Gespenst) um den Platz. Und wenn ihn niemand anruft, dann müssen wir das erledigen – anstatt ihn zu rufen, besteht er darauf, „angeklingelt“ zu werden. Total nervig!

In meinen Augen mache „Digital Detox“ also total Sinn. Wenn man sich nicht mehr in die Augen sieht, weil diese an einem Bildschirm kleben, einander nicht mehr in Ruhe zuhören kann, weil ständig eine Benachrichtigung piepst, und man ständig online sein muss, um vermeintlich nichts zu verpassen, dann macht das Leben einfach weniger Spaß. Wobei ich sagen muss, dass es schon manchmal schwer ist, die Geräte auszuschalten und sich vom Netz zu trennen…

….ich glaube, ich habe eine Statusnachricht. Entschuldigst du mich mal kurz?

 

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